Hundeschulen in Berlin – das ist Eure Chance!

Wie der Rundfunk Berlin-Brandenburg heute mitteilt ist nun das neue Hundegesetz verbindlich auf den Weg gebracht. In Berlin - und nicht nur dort - wird ja schon Jahrelang hoch emotional über das Zusammenleben von Hundefreunden und Hundefeinden diskutiert, oft genug auch beherzt gestritten.

Um das nächste Hundegesetz besser als die Vorgänger zu machen, hatte der Berliner Justizsenator, Thomas Heilmann, einen so genannten Bello-Dialog ins Leben gerufen.
Solch eine breite, organisierte Diskussion zwischen Tierfreunden und Hundegegnern - wie mit dem "Bello-Dialog" - hat es in Berlin im Vorfeld eines Gesetzes noch nie gegeben. Die Gesprächsrunden waren auch ein Versuch, Tierbesitzer und Menschen, die sich von Hunden gestört oder gar bedroht fühlen, einander etwas näher zu bringen. Herausgekommen sind Empfehlungen, die zum Teil in das neue Hundegesetz eingeflossen sind.

bild_pixabay_schaeferhundDas Ergebnis dieser wochenlangen Arbeit wurde nun heute bekannt gemacht.

Immerhin gibt es in Berlin über 100.000 Hunde und jeden Tag fallen rund 44 Tonnen Hundekot an.

Die wichtigste Botschaft:

Es wird auf jeden Fall der Hundeführerschein Pflicht.

Aber .... kein neues Gesetz ohne schöne Ausnahmeregelung. Wer bereits seit vergangenen sechs Jahren für 3 Jahre ununterbrochen einen Hund hatte - ohne dass es irgendwelche Vorfälle gab, gilt wohl automatisch als sachkundig und braucht dann keinen Hundeführerschein.

Auch die immer viel diskutierten Rasselisten sind in diesem Zusammenhang angepasst worden. Dort stehen nur noch 4 Rassen auf der Liste.

Darüber hinaus wird künftig auch das Mitführen von Kotbeuteln zur Pflicht. Hintergrund: Die Pflicht zur Entfernung der Hinterlassenschaften der Fellnase besteht ja schon lange, nur leider interssiert es viele Hundehalter schlichtweg nicht und so kann man Berlin getrost als Hauptstadt der freiliegenden Hundehaufen bezeichnen.
In diesem Zusammenhang wird nun auch ernsthaft in Erwägung gezogen, den Bezirksämtern jeweil zwei weitere Mitarbeiter zur Verfügung zu stellen, um die Umsetzung und Einhaltung dieses Gesetzes dann auch kontrollieren zu können.

Mehr und ausführlicher könnte Ihr das Alles nachlesen auf der Webseite von rbb-online.

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