Ominöser Tier-“killer” treibt in Potsdam sein Unwesen

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("Mit freundlicher Genehmigung von Tina Phillips / FreeDigitalPhotos.net")

Seit mehreren Tagen werden aus Potsdam Vorfälle mit vergifteten Tieren gemeldet, denen bereits ein Hund und eine Katze zum Opfer fielen.

Wie die Märkische Allgenmeine Zeitung heute schreibt, haben sich nach dem ersten veröffentlichten Beitrag vom letzten Donnerstag, vermehrt Tierbesitzer gemeldet, die ebenfalls Giftköder gefunden haben.
Denn das ist das Perfide daran: Der oder die Unbekannte verteilt im Stadtgebiet Giftköder für die Tiere. Diese sind mit Rattengift versetzt worden, was bei den Tieren zu einem qualvollen Tod durch innere Blutungen führt. Wie Michael Breuer und Christoph Wolf vom Verein Tierrettung Potsdam berichteten, wurden nach Warnungen des Vereins über Facebook und elektronische Medien bereits über 30.000 Menschen erreicht.

Augen aufhalten und vorsichtig sein

Was können Hundebesitzer tun, damit ihr Liebling nicht einem solchen Giftanschlag zum Opfer fällt? „Am sichersten ist es, den Hund so zu trainieren, dass er draußen auf der Straße nichts frisst“, sagen die Experten von der Tierrettung. Wenn es aber doch passiert und Vergiftungserscheinungen sichtbar werden, helfe nur der sofortige Weg in die Tierklinik. Für einen Schäferhund-Mischling kam dort vor wenigen Tagen aber jede Hilfe zu spät. Er hatte das ausgelegte Rattengift gefressen. „Wir haben den Hund dann zwar auf schnellstem Weg in die Tierklinik gebracht, die Ärzte konnten aber nichts mehr für ihn tun“, erzählen Breuer und Wolf. „Wir appellieren an die Hundebesitzer, in den kommenden Tagen wachsam zu sein.“

Wer Giftköder findet, sollte dies dem Verein Tierrettung melden unter 0331/23 18 48 18. Facebook-Nutzer erfahren mehr unter facebook.com/TierrettungPotsdam.

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