Potsdamer bestraft, weil er mit krankem Tier nicht zum Arzt ging

Mann lässt Hund nicht einschläfern

Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet heute über ein Gerichtsverfahren gegen einen Mann, der sein Tier nicht einschläfern lassen wollte.

Der Streit drehte sich bei dem Tier um einen Staffordshire-Terrier.
© Salih Ucar / pixelio.de

Zitat: » Potsdam. Mehr als zwei Jahre lang hat sich Stella gequält. Die Hündin war schwerkrank, litt unter Schmerzen und konnte kaum noch gehen. Trotzdem ging ihr Besitzer, der heute 47 Jahre alte Roland Michael W., nicht zum Tierarzt, sondern ließ den alten Staffordshire-Terrier-Mischling in seiner Wohnung in der Potsdamer Innenstadt vor sich hin siechen.

Weil sich der Hundehalter trotz einer Verfügung des Amtstierarztes dagegen gewehrt hatte, die kranke Hündin einschläfern zu lassen, verurteilte ihn das Amtsgericht Potsdam am Montag wegen Tiermisshandlung zu einer Geldstrafe in Höhe von 900 Euro. «

Den gesamten Artikel der MAZ könnt Ihr online hier lesen.

In einem Extra-Kasten wird auch noch einmal sehr anschaulich der Aufgabenbereich eines Amtstierarztes beschrieben, zu dessen Spektrum es eben auch - wenn notwendig - gehört, Tiere einschläfern zu lassen, sofern sich kein anderer Weg mehr anbietet.

 

 

 

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